Vorbeugung. Regeln.

Einfache Regeln helfen vorbeugen.

Die nachfolgend aufgezählten Regeln helfen Ihnen, rechtzeitig Probleme zu erkennen und abzustellen. Schnelle Reaktion auf erste Anzeichen ist dabei sehr gut. So können Sie größeren Problemen vorbeugen.

Die Regeln sind:

Zahlen Sie Abschläge regelmäßig und pünktlich.

Abschlagszahlungen sind das „A und O“ bei der Finanzierung der Energieversorgung. Mit erstaunlicher Genauigkeit können Energieversorger die Abschlagszahlungen festlegen. Nach Erhalt der ersten Jahresrechnung wird der monatlich zu zahlende Abschlag dem Jahresverbrauch angeglichen. Insofern ist der erste und wichtigste Schritt mit pünktlichen und regelmäßigen Abschlagszahlungen getan.

Energieversorger lassen auch eher mit sich reden, wenn es einmal zu Zahlungsschwierigkeiten kommt, wenn die Abschlagszahlungen stets beglichen wurden. Oft kann dann eine Regelung hinsichtlich der Jahresrechnung getroffen werden.

Tipp:
Kontrollieren Sie bei Erstabschluss des Vertrages oder nach Erhalt der Jahresrechnung peinlich genau, wann und in welcher Höhe die Zahlungen zu erfolgen haben. Richten Sie am besten einen Dauerauftrag ein, dann müssen Sie sich selbst nicht mehr darum kümmern. Tragen Sie sich in Ihrem Kalender ein, wann die letzte Abschlagszahlung erfolgen wird (laut Jahresrechnung) und halten Sie dann nach, ob die Jahresrechnung kommt.

Kontrollieren Sie Ihre Energiekosten und Ihren Verbrauch.

„Kontrolle ist besser“. Auch dieser alte Spruch stimmt.

Notieren Sie sich regelmäßig Ihre Zählerstände. Schauen Sie nach, ob der monatliche Verbrauch laut Zählerablesung mit dem voraussichtlichen Verbrauch laut Abschlagsrechnung übereinstimmt. Gibt es hier Abweichungen, sprechen Sie mit dem Energieversorger, ob der Abschlag angepasst werden soll. Seien Sie hierbei ehrlich, vor allem gegenüber sich selbst. Hoher Mehrverbrauch gegenüber den monatlichen Abzahlungen führt zu einer hohen Nachforderung am Jahresende. Dann kann es, steht das Geld dafür nicht sofort zur Verfügung, schnell zu Zahlungsproblemen und damit letztlich zur Stromsperre kommen.

Nutzen Sie auch Möglichkeiten, Energieverbrauch zu senken.

Tipp:
Legen Sie eine eigene Tabelle oder ein eigens hierfür bestimmtes Heft an, in welchem Sie sich monatlich möglichst immer am gleichen Tag (z.B. Monatsletzter) den dann aktuellen Zählerstand nach Ablesung notieren. Rechnen Sie sich den monatlichen Verbrauch aus. Prüfen Sie diesen auf Abweichungen in einzelnen Monaten. Eine solche Buchführung erscheint zunächst umständlich, gibt Ihnen aber einen hervorragenden Überblick.

Bei Zahlungsproblemen hilft schnelles und ehrliches Handeln.

Niemand ist perfekt. So kann es immer einmal vorkommen, wenn Sie trotz aller Bemühungen plötzlich in Zahlungsschwierigkeiten kommen.

Scheuen Sie dann nicht den sofortigen Kontakt zum Energieversorger. Sprechen Sie mit diesem, wenn Sie Zahlungsschwierigkeiten haben. Oft hilft man Ihnen relativ unbürokratisch weiter.

Nutzen Sie ggf. staatliche Hilfeleistungen (Hartz IV, Grundsicherung etc.), auch wenn es Ihnen vielleicht unangenehm ist. Sprechen Sie die Behörden an. Es ist besser, sich dort einmal unwohl zu fühlen, als letztlich im Dunkeln zu sitzen, weil der Energieversorger das Licht ausschaltet.

Seien Sie dabei ehrlich gegenüber dem Stromanbieter und sich selbst. Können Sie die beabsichtigten Raten tatsächlich einhalten?

Tipp:
Auch wenn Sie zur Zeit keine Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV) erhalten, sprechen Sie im Notfall bei der Behörde vor. Dort kann (muss) man Ihnen helfen oder wenigstens an andere Stellen verweisen. Prüfen Sie, ob Sie zur Abwendung von Notlagen nicht einzelne Rücklagen oder Liebgewonnenes (vorläufig) auflösen können. Denken Sie daran: Ein Leben ohne Strom ist in der heutigen Zeit oft katastrophal…

Vergleichen Sie Stromanbieter und Stromtarife.

Nutzen Sie Stromvergleichsportale im Internet, um Stromkosten zu senken. Dort gibt es umfangreiche Vergleichsrechner, welche Ihnen für Ihren Haushalt sehr genau die Einsparmöglichkeiten ausrechnen und aufzeigen können.

Fragen Sie auch bei Ihrem jetzigen Stromanbieter nach, ob er Ihnen einen günstigeren Tarif einräumen kann. Es ist erstaunlich, wie oft man feststellen muss, dass die Stromanbieter nicht auf die günstigeren Tarife hingewiesen haben.

Tipp:
Billig ist nicht immer gut. Seien Sie zumindestens bei Vorauszahlungen (insbesondere, wenn diese für das ganze Jahr erfolgen soll) oder überhöhten Kautionszahlungen vorsichtig. Prüfen Sie die Angebote sorgfältig.

Setzen Sie die richtigen Prioritäten bei Ihren Ausgaben.

Energiekosten sollten immer Vorrang vor anderen Ausgaben haben!

In der heutigen Zeit hängt so viel vor allem von der Stromversorgung ab: Kühlschrank, Herd, Waschmaschine, Trockner, Fernseher, Handy, Computer, Licht und und und…

Können oder wollen Sie wirklich ohne diese Dinge leben?

Tipp:
Prüfen Sie lieber andere Ausgaben, ob diese wirklich notwendig sind, bevor Sie eine Stromrechnung oder Abschlagszahlung „einmal aufschieben“ oder „später zahlen“ wollen.

Prüfen Sie die Finanzierung in Ihrem Haushalt.

Halten Sie Ihre Haushaltsfinanzen insgesamt im Blick.

Energiekosten machen mittlerweile einen Großteil unserer monatlichen Ausgaben aus und steigen stetig. Letzteres können wir kaum beeinflussen, außer den Verbrauch zu senken. Doch nicht immer hilft das.

Sorgen Sie daher dafür, dass Ihre Ausgaben niemals Ihre Einnahmen übersteigen und Sie stets Rücklagen (und seien sie noch so gering) bilden, um evtl. Nachzahlungen abfangen zu können. Die Grenze für eine Stromsperre liegt bereits bei Euro 100,00 Schulden. Das ist nicht viel. Wenn Sie aber auf Grund einer kleinen Rücklage Ihre evtl. Schulden schon bis unter diese Grenze abzahlen können, hilft das vielleicht enorm weiter!

Tipp:
Ja, es ist nicht einfach und lästig. Aber führen Sie ein Haushaltsbuch. Schauen Sie im Internet, wo es hierzu ein Vielzahl von Hilfestellungen gibt.

 

Wenn das „Kind in den Brunnen“ zu fallen droht oder gefallen ist, handeln Sie sofort!

Die Voraussetzungen für eine mögliche Stromsperre haben wir Ihnen aufgelistet (Klick hier). Benötigen Sie Hilfe, stehen wir gerne zur Verfügung.

Wir helfen Ihnen bundesweit.
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